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Prozession für den Frieden

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„Gewaltfreiheit als Methode und Stil muss unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und unser Handeln prägen.“ (Ansprache 30. Mai 2025) 

„Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben.“ (Homilie 11. April 2026) 

„Vereinen wir also die moralische und geistliche Kraft von Millionen, ja Milliarden von Männern und Frauen, von Alten und Jungen, die heute an den Frieden glauben, die sich heute für den Frieden entscheiden, die die Wunden heilen und die Schäden beheben, die der Wahnsinn des Krieges hinterlassen hat.“ (Homilie 11. April 2026) 

„Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden.“ (Ostern 2026)

PAPST LEO XIV.

Stiftung Frieden überall: Logo

2. Prozession für den Frieden

in Solidarität mit den Friedensbemühungen von Papst Leo XIV. und diesmal im Gedenken an 85 Jahre „Unternehmen Barbarossa“ Deutscher Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

Montag, 22. Juni 2026
16.30 Uhr · Rathausplatz 

Startpunkt der Prozession durch die Innenstadt mit einer Schweigeminute für alle Opfer völkerrechtswidriger Kriege, wo auch immer in der Welt

17.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr · Interreligiöse Friedensgebete, diesmal in St. Jodokus, Klosterplatz

Am Montag, 22. Juni, jährt sich zum 85. Mal der Beginn des Vernichtungskrieges des Deutschen Reiches gegen die Völker der Sowjetunion. Der Angriffskrieg wurde als „rasseideologischer Eroberungs- und Vernichtungskrieg geführt. Dabei ging es um die „Erringung neuen Lebensraumes im Osten“, wie Hitler es nannte, und die „Ausrottung der jüdisch-bolschewistischen Untermenschen“. Tatsächlich kamen auf sowjetischer Seite rund 27 Millionen Menschen im Krieg ums Leben und zwanzig Millionen Menschen dieser Völker wurden von Deutschen ermordet“. (bundeswehr.de)

Aus diesem Anlass und im Gedenken an die Friedensbemühungen von Papst Leo XIV. findet die 2. Bielefelder Friedensprozession statt. Sie beginnt um 16.30 Uhr am Alten Rathaus und endet um 17 Uhr mit ökumenischen Friedensgebeten in St. Jodokus.

Innehalten, Erinnern, Schuld bekennen und Solidarität zeigen mit dem Papst und seiner Forderung nach Frieden ist das Ziel der Friedensprozession und den anschließenden Friedensgebeten.

Durch seine Teilnahme setzt jede und jeder ein Zeichen für Frieden und Völkerrecht. 

In Frieden miteinander zu leben ist ein Gebot des einen Gottes für alle Menschen, gleichgültig, ob Christen, Moslems, Juden, Buddhisten …

Die Mächtigen dieser Welt zu zwingen, vor der „Ohnmacht“ der friedlieben­den gläubigen Menschen, gleich welcher Religion, zu „kapitulieren“, indem sie sofort die Angriffskriege beenden, ist unsere kraftvolle Hoffnung …